"Die egoistische Information", 4. Auflage

Mein Buch "Die egoistische Information" ist mit Datum vom 27.01.2015 in einer 4., erweiterten und völlig überarbeiteten Auflage (jetzt 528 Seiten) erschienen.

Siehe hier: http://www.amazon.de/dp/1507685505/

Prof. Dr. Dr. Gerhard Vollmer (Mitbegründer der Evolutionären Erkenntnistheorie):
"Merschs größte Leistung besteht darin, dass er ein geeignetes Abstraktionsniveau für eine universelle Evolutionstheorie gefunden hat. Es gelingt ihm, seine Theorie so zu formulieren, dass sie sowohl die biologische als auch die soziale Evolution angemessen beschreibt. Insbesondere gelingt es ihm, das für die Ökonomik grundlegende Theorem der komparativen Kostenvorteile aus seinen Grundannahmen abzuleiten. Das ist genau das, was wir von einer universellen Evolutionstheorie erwarten. Mir scheint, dass hier die bisher beste Verallgemeinerung des Evolutionsgedankens vorliegt."

Kurzbeschreibung: Das Paradigma der egoistischen Information beruht auf der Vorstellung, dass jegliche Evolution der belebten Natur die Folge des Wirkens von Akteuren ist, die sich aufgrund der in unserem Universum geltenden physikalischen Gesetze so verhalten, als sei das Wissen, das sie über sich und ihre Umwelt besitzen, egoistisch. Evolution ist in diesem Sinne ein wissensgenerierender Prozess.

Theoretische Grundlage einer solchen Sichtweise ist die Systemische Evolutionstheorie, von der nicht nur gezeigt wird, dass sie für einfache, nicht sozialstaatlich organisierte und ihr gesamtes Wissen in den Genen tragende Lebewesen mit Charles Darwins biologischer Selektionstheorie und Richard Dawkins Theorie der egoistischen Gene übereinstimmt, sondern dass sich aus ihren Grundannahmen auch einer der elementarsten Sätze der Wirtschaftswissenschaften – Ricardos Theorem der komparativen Kostenvorteile – herleiten lässt. Damit liegt erstmalig eine Evolutionstheorie vor, aus der nicht nur das Fundament der Biologie folgt, sondern ein Kernergebnis der Sozialwissenschaften ebenso.

Aufbauend auf diesen Ergebnissen werden wesentliche Aspekte der sozialen Evolution wie die Entstehung und Durchsetzung der für menschliche Gesellschaften charakteristischen sozialen Arbeits- und Kompetenzteilung, der Übergang zur Zivilisation und das Aufkommen menschlicher Superorganismen – insbesondere der Unternehmenswelt – evolutionär begründet. Die Verträglichkeit des Ansatzes mit der Population Ecology of Organizations-Theorie und weiteren ressourcen- und kompetenzbasierten Modellen der Evolutionsökonomik wird dargelegt. Auch erfährt das in modernen menschlichen Gesellschaften vorherrschende demografisch-ökonomische Paradoxon eine neue Erklärung.

Für natürliche eusoziale Gesellschaften – wie Honigbienensozialstaaten – kommt die Systemische Evolutionstheorie zum Teil zu anderen Prognosen als die in der Biologie priorisierte Theorie der Verwandtenselektion. Anhand von Gedankenexperimenten wird aufgezeigt, dass Letztere deren Organisation in entscheidenden Aspekten nicht präzise genug vorhersagen kann.

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Eine Einordnung der im Buch vorgestellten Theorie findet sich hier:

http://www.mersch.com/molmain/vollmerset.html

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