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Willkommen beim Internet Angebot der interdisziplinären deutschsprachigen Liste "Menschliches Verhalten in evolutionärer Perspektive".Sie finden auf diesen Seiten eine Liste mit Adressen von Forschern und Personen verschiedener Teildisziplinen, die im Bereich des menschlichen Verhaltens im Kontext der Evolutionstheorie arbeiten. Desweiteren bieten wir aktuelle Informationen, Termine, Buecher und Texte zum Thema.

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Aktuelle Nachrichten / News:

Call for papers: Tagung Historische Demographie in den Sozial- und Naturwissenschaften (Fr, 27.02.2015 in Stuttgart)

Tagung am Freitag, den 27.02.2015 im Landeskirchlichen Archiv in Stuttgart
Historische Demographie in den Sozial- und Naturwissenschaften

Call for Paper
Bevölkerungen sind wesentliche Bestandteile von Staaten und in den meisten gesel lschaftstheoretischen Entwürfen auch von Gesellschaften. In der Regel beeinflussen sie zentrale Elemente der Sozialstruktur einer Gesellschaft wie den Arbeitsmarkt sowie die sozialstaatlichen Sicherungssysteme. So weisen verschiedene Untersuchungen nach, dass in vielen europäischen Staaten aufgrund der Alterungsprozesse in Zukunft Probleme auf dem Arbeitsmarkt und in der Finanzierung der Sicherungssysteme zu erwarten sind. Auch das Zusammenleben beziehungsweise zwischenmenschliche Beziehungen werden maßgeblich durch demographische Strukturen einer Bevölkerung bestimmt. So wird die sexuelle Untreue von Männern in Brasilien unter anderem dadurch erklärt, dass in bestimmten Altersgruppen zu wenige Männer vorhanden sind. Umgekehrt wird die Bevölkerung eines Landes beziehungsweise Staates aber auch durch die Sozialstruktur einer Gesellschaft beeinflusst. Untersuchungen zum Migrationsverhalten können beispielsweise auf ein Defizit an Arbeitsplätzen hinweisen, wodurch sich die Bevölkerungszahl im Auswanderungsland reduziert. Diese Folgewirkungen und Zusammenhänge lassen sich in allen Gesellschaften und Staaten und somit auch im historischen Kontext beobachten. Im Unterschied zu aktuellen stehen historische Untersuchungen unter anderem vor dem Problem der Datenverfügbarkeit.

In oftmals mühevoller Kleinstarbeit müssen Daten aufbereitet und für bevölkerungswissenschaftliche Aussagen in Archiven zusammengetragen werden. Oftmals lassen sich nur grobe Schätzungen vornehmen. Dennoch sind Untersuchungen der Historischen Demographie von höchstem Interesse, da erst die Kenntnisse historischer Prozesse die gegenwärtige Situation hinreichend erklären helfen können.

Die Tagung verfolgt dementsprechend zwei Ziele. Zum einen sollen Studien vorgestellt werden, die Aussagen über historische Bevölkerungen ermöglichen und etwa über besondere regionale und/oder zeitliche Entwicklungen aufklären. Neben Vorträgen, die über empirische Befunde historischer Bevölkerungen berichten, sind auch Vorträge willkommen, die die demographischen Auswirkungen etwa auf Berufsstrukturen, Arbeitsmärkte und ähnliches diskutieren. Zum anderen soll die Tagung dazu dienen, über die unterschiedlichen Herangehensweisen von Sozial- und Naturwissenschaften zu informieren. Da die Historische Demographie einen interdisziplinären Forschungszweig darstellt, bemüht sich die Tagung darum, die verschiedenen Fachdisziplinen ins Gespräch zu bringen.

Die Vorträge können sowohl in Englisch als auch in Deutsch gehalten werden. Als Vortragsdauer sind 20 bis 30 Minuten vorgesehen. Ausgerichtet wird die Tagung vom Arbeitskreis Historische Demographie der Universität Mainz in Kooperation mit den Universitäten Krems und Basel (verantwortlich Kurt W. Alt, Melanie Schranz, Christian Steuerwald, Lena Voelz, Mandy Willert) sowie dem Landeskirchlichen Archiv in Stuttgart.

Vorschläge (max. 1 Seite) für einen Vortrag oder Fragen zu der Tagung richten Sie bitte bis zum 15.12.2014 an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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